ÜBER KOZIK

Die Kunst des Sehens

1971 in Bochum geboren, lernte Marcel Kozik früh von seiner Großmutter, die Welt mit wachem Blick zu betrachten – nicht nur ihre Form, sondern das, was dahinter liegt.

Bevor er zeichnete, beobachtete er. Er nahm Dinge in die Hand, betrachtete sie im Licht und suchte ihr inneres Wesen.

Aus diesem Blick wurde eine Haltung. Aus der Haltung eine Methode. Und aus der Methode eine eigene Kunstrichtung: der Empathismus.

DER PROZESS

Schicht für Schicht. Wie ein Leben.

Bevor ein Pinsel die Leinwand berührt, liest Kozik die Biografie der Persönlichkeit.

Was hat sie getragen? Was hat sie gebrochen? Und warum hat sie trotzdem weitergemacht?

Mit Kelle, Spachtel und Malmesser trägt er Schicht um Schicht auf – jede Schicht eine Lebensphase, eine Erfahrung, ein Wendepunkt.

So entsteht Kunst, die nicht nur zeigt, sondern fühlen lässt.

Empathische Porträts voller Menschlichkeit, Energie und innerer Resonanz.

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ÄRZTETAG MAINZ 2024

Wenn Kunst mehr bewegt als Applaus.

Auf Einladung von Dr. Klaus Reinhardt präsentierte Kozik seine Werke auf dem Deutschen Ärztetag 2024 in Mainz – und malte ein Werk live vor Publikum.

Das Ergebnis: Die Landesärztekammer Thüringen erwarb das Bild für 2.800 Euro. Der gesamte Erlös ging an Ärzte ohne Grenzen.

Ein Moment, der zeigt, was Empathismus bedeutet: Kunst, die nicht nur an der Wand hängt – sondern wirkt.

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FRÜHPHASE

Seine Ausbildung begann Marcel Kozik 1987 in einer Dortmunder Werbeagentur – mit Pinsel, Airbrush, Tusche und der klassischen Ziehfeder.

Die hier gezeigte Biene entstand 1988 in Mischtechnik: Faber-Castell Polychromos, Tusche und Kratzarbeiten mit dem Skalpell. Die Flügel wurden mit Eiweißlasur und Airbrush auf Schoellershammer G3-Karton ausgearbeitet.

Ein frühes Werk. Aber bereits mit der Präzision und Detailversessenheit, die seinen Stil bis heute prägt.