Kunst, die nicht wegschaut
„Kinder im Krieg“ – eine Werkreihe von Marcel Kozik zugunsten von Ärzte ohne Grenzen
„Niemand möchte sehen, was wir hier sehen.“
Dieser Satz stammt von Yuriy Borsenko, Chefarzt der Kinderklinik in Mariupol.
Er beschreibt eine Realität, die kaum auszuhalten ist – und die doch gesehen werden muss.
Berührt von diesen Worten entstand Anfang 2022 die Werkreihe „Kinder im Krieg“.
Vier großformatige Arbeiten (120 × 160 cm), die sich mit den Folgen von Gewalt an Kindern auseinandersetzen:
mit Misshandlung, Mobbing, sexualisierter Gewalt – und mit dem, was diese Erfahrungen im Inneren hinterlassen.
Die Werke sind bewusst abstrakt gehalten.
Nicht, um Distanz zu schaffen – sondern um zu schützen.
Und um Raum zu lassen für Empathie.
Ärztetag / Ärzte ohne Grenzen
Auf Einladung von Dr. Klaus Reinhardt, Präsident des Deutschen Ärztetages, wurde die Serie im Rahmen des 128. Deutschen Ärztetages 2024 in Mainz ausgestellt.
Dr. Reinhardt griff die Worte von Yuriy Borsenko auch in seiner Rede auf – als Mahnung, nicht wegzusehen.
Im Rahmen des Ärztetages erhielt Marcel Kozik zudem die Möglichkeit, live ein Werk zugunsten von Ärzte ohne Grenzen zu malen.
Dieses Werk wurde von der Landesärztekammer Thüringen gemeinsam mit ihrem Präsidenten
Dr. med. Hans-Jörg Bittrich für 2.800 Euro erworben.
Der Erlös ging zu 100 % direkt an Ärzte ohne Grenzen.
Nicht als Aktion.
Nicht als Kampagne.
Sondern als Haltung.
Diese Seite bittet nicht um Aufmerksamkeit.
Sie erinnert daran, dass Hinsehen Verantwortung bedeutet.
Und dass Kunst manchmal genau dort beginnt, wo Wegsehen keine Option mehr ist.
Einklappbarer Inhalt
Spendenkonto – Ärzte ohne Grenzen e. V.
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: kozik-art